Supermarkt und Seniorenheim im »Sang-Center«

Rosbach (hed). Das neue Rosbacher Eingangstor bekommt selbst ein markantes Eingangstor: Auf einer über 7000 Quadratmeter großen Fläche an der B 455 im Neubaugebiet »Die Sang« baut die GHI Projektentwicklung aus Linden ein Multifunktionsgebäude.

Darin sollen sich ein Supermarkt, eine Einrichtung für betreutes Wohnen und Pflege mit barrierefreien Wohnungen sowie ein Café mit Außengastronomie befinden. Die Stadtverordneten hatten vergangene Woche in nicht öffentlicher Sitzung über das Vorhaben abgestimmt.

Die GHI, die auch den Rewe-Supermarkt in Nieder-Wöllstadt bauen wird, hat für das Vorhaben die Entwicklungsgesellschaft »Rosbach in der Sang« GmbH & Co. KG gegründet. Sie hatte sich im Investorenwettbewerb für die Teilfläche durchgesetzt. Über die Investitionskosten wollte Bürgermeister Thomas Alber gegenüber der WZ nichts sagen. Bis Ende 2016 muss laut Vertrag mit der Stadt der Baubeginn erfolgen. 2018 soll der Gebäudekomplex fertig sein, der ähnlich wie das nicht weit entfernte Feldpreulcenter anmutet, aber kleiner ist. Das Gebäude wird über eine Tiefgarage und oberirdische Kundenparkplätze verfügen. »Somit wird eine dezentrale Versorgung der Einwohner im neuen Baugebiet und der angrenzenden Bestandssiedlungen Ober-Rosbachs gesichert und gleichzeitig ein weiterer Standort für die verschiedenen Betreuungssituationen eröffnet«, freut sich Alber.

Der Investorenwettbewerb läuft derweil weiter. 13 Bewerber waren zugelassen worden. Sie haben Angebote für die drei übrigen Teilflächen im Baugebiet abgegeben, die sich um die 40 Jahre alte Siedlung »Am Salzberg« gruppieren. Laut der Vorgaben sollen »Haustypen und Wohnungsgrößen angeboten werden, um unterschiedliche Zielgruppen anzusprechen«. Angedacht sind Mehrfamilienhäuser und/oder Hausgruppen mit mindestens 20 Wohneinheiten.

Auf der nördlichen Seite der Ortseinfahrt sind mindestens 3000 Quadratmeter für ein Ärztehaus, eine Gastronmie oder ein Hotel vorgesehen. Auch eine neue Kita mit Spielplatz ist angedacht.

Das alte Silica-Gebäude wird für Flüchtlinge genutzt und soll erst im Sommer abgerissen werden.

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